Wenn Du beginnst Poker zu spielen, triffst Du vielleicht auf Ausdrücke, die Dir bis jetzt nicht untergekommen sind. Nachfolgend informieren wir Dich über die wichtigsten Poker-Begriffe.
Action: Jede Form des Wettens, wie Checking (Weiter-Sagen), Betting (Setzen) oder Raising (Erhöhen).
Add-On: Die Möglichkeit in einigen Turnieren noch zusätzliche Chips zu kaufen.
Advertise: Einen Bluff aufdecken, um Gegner zu animieren, bei späteren Händen mehr Action zu zeigen.
Aggressive: Ein Spielstil mit häufigem Setzen und Erhöhen.
All-In: Ein Spieler geht all-in, wenn er alle seine Chips setzt.
Ante: Ein obligatorischer Einsatz, den alle Spieler vor jeder Runde zahlen müssen (nur in Spielen mit einem Ante, wie beim 7-Card-Stud).
Back Door: Eine Hand, die mit den letzten beiden ausgeteilten Karten zustande kommt.
Bankroll: Das Geld, das ein Spieler verwendet, um sein Pokerspiel zu finanzieren.
Big Slick: Ein Ass und ein König als Anfangskarten bei Texas Hold'em.
Blank: Eine Karte, die scheinbar keinem Spieler weiterhilft.
Blind: Ein obligatorischer Einsatz von den beiden Spielern links des Buttons, bevor die Karten ausgeteilt werden.
Bluff: Der Einsatz, der bei einem schwachen Blatt in der Hoffnung gemacht wird, damit durch diesen Einschüchterungsversuch das Spiel noch gewonnen werden kann, und die anderen Spieler passen anstatt mitzugehen.
Board: Alle offenliegenden Karten in Spielen wie 7-Card Stud, Texas Hold'em und Omaha.
Boat: Ein Full House.
Bring-In: Ein obligatorischer Einsatz durch den Spieler mit der niedrigsten offenen Karte in der ersten Setzrunde beim 7-Card Stud.
Buy-In: Das Startgeld fur ein Turnier.
Calling Station: Ein passiver Spieler, der oft einen gebotenen Betrag hält.
Check-Raise: In der gleichen Setzrunde zu schieben und anschließend zu erhöhen, in der ein Gegner setzt.
Draw Dead: Der Versuch, eine Hand zu bekommen, die selbst dann den Pott nicht gewinnen würde, wenn man versucht, einen Flush zu bekommen, der Gegner aber schon ein Full House hat, ist man drawing dead.
Drawing Hand: Eine Hand, die momentan nicht gewinnen würde und in den nächsten Setzrunden noch verbessert werden muss.
Fish: Ein schlechter Spieler.
Fixed-Limit: Wenn Gebote nur in bestimmten Abstufungen gemacht werden können.
Flop: Texas Hold'em und Omaha werden mit fünf Gemeinschaftskarten gespielt. Die ersten drei werden gleichzeitig ausgeteilt und werden Flop genannt.
Free Card: Die nächste Karte zu sehen, ohne einen Einsatz halten zu müssen, zum Beispiel, wenn alle schieben.
Free Roll: Turniere ohne Buy-In, bei denen trotzdem eine Form von Preis gewonnen werden kann.
Heads Up: Ein Pott oder ein Spiel, bei dem nur zwei Spieler gegeneinander antreten.
Hole Cards: Verdeckte Karten, die an jeden Spieler ausgeteilt werden bei Stud, Omaha und Texas Hold’em.
Kicker:
Zwei Bedeutungen:
1) Eine einzelne Karte, die bei Draw neben einem Paar bei dem Versuch behalten wird, zwei Paare zu bilden. Wenn ein Spieler beispielsweise 2 Dreien und einen König hat und zwei Karten zieht in der Hoffnung, entweder eine Drei (für einen Dreier) oder einen König (für zwei Paare) zu erhalten.
2) Die höchste Einzelkarte auf der Hand zweier Spieler in Hold'em, wobei beide über das gleiche Paar verfügen. Wenn sich bei Hold'em die Karten A-10-8-5-2 auf dem Board befinden und der Spieler 1 ein Ass und einen Buben und der Spieler 2 ein Ass und eine Dame auf der Hand hält, hat jeder Spieler ein Paar aus Assen, wobei Spieler 2 über den besseren Kicker verfügt und die Runde gewinnen kann.
Limp In: Das Halten eines obligatorischen Einsatzes (Blind), wenn noch niemand erhöht hat.
Main Pot: Der einzige Pott, den ein Spieler, der all-in ist, berechtigterweise gewinnen kann. Der Main-Pot besteht aus den Einsätzen des All-In-Spielers plus den Calls auf diesen Einsatz von allen anderen Spielern. Zusätzliche Einsätze, die in einen Side-Pot kommen, werden von den anderen Spielern umkämpft.
Muck: (1) Der Stapel mit weggeworfenen und nicht ausgeteilten Karten, der sich vor dem Kartengeber befindet. (2) Das Legen der eigenen Karten auf den Stapel der weggeworfenen Karten beim Passen.
Nuts, the: Die bestmögliche Hand in Hinblick auf die aktuellen Gemeinschaftskarten.
Odds: Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Hand zustande kommt oder nicht. Zum Beispiel, wenn sie eine 25%ige Chance haben, dass eine Hand zustande kommt, sind die Odds 3:1, dass Sie es nicht schaffen.
Off-Suit: Karten mit unterschiedlicher Farbe.
Out: Karten, die die eigene Hand verbessern würden. Von diesem Begriff wird normalerweise im Plural gesprochen, also beispielsweise: Jedes Herz reicht mir zum Flush, also habe ich neun Outs.
Position: Die relative Sitzposition eines Spielers gegenüber den anderen Spielern. Es gibt die frühe, mittlere und späte Position.
Pot (Pott): Das Geld in der Mitte des Tisches, das unter allen noch beteiligten Spielern ausgespielt wird.
Pot Odds: Das Verhältnis zwischen dem Geld im Pott und dem Geld, das für das Halten eines Einsatzes bezahlt werden muss. Je höher die Pot Odds sind, desto eher sollten Sie callen.
Pot-Limit: Pokereinsätze, bei denen die maximal erlaubte Erhöhung die Höhe des Potts ist. Wenn es zuvor ein Gebot gab und ein Spieler erhöhen möchte, ist der Betrag des Geldes, der zum Callen in den Pott gelegt wird, im erlaubten Betrag für die Erhöhung enthalten.
Pre-Flop: Vor dem Flop, z.B. pre-flop erhöhen.
Rake (Kommission): Ein minimaler Geldbetrag, den das Casino aus dem Pott nimmt um den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten. Dabei handelt es sich entweder um einen prozentualen Anteil bei Spielen mit niedrigem Limit oder um eine Gebühr fur eine bestimmte Spielzeit bei Spielen mit höherem Limit.
Re-Buy: Wenn man mehr Chips kauft, bevor man das Spiel verlässt. Re-Buys sind in manchen Turnieren für Spieler erlaubt, die unter einen bestimmten Wert fallen. Die Zeitspanne, in der man einen Re-Buy machen darf, wird Re-Buy Period genannt. Turniere mit Re-Buys werden Re-Buy Turniere genannt.
Round of Betting: Setzrunde; Die Aktionsabfolge, in der jeder Spieler die Möglichkeit hat zu schieben, zu eröffnen, zu bieten, zu erhöhen oder zu passen.
Scare Card: Eine Karte, die, wenn sie kommt, eine bessere Hand wahrscheinlicher macht. Zum Beispiel ist bei Texas Hold'em eine dritte Karte der gleichen Farbe auf dem Turn eine Scare Card, weil Sie einen Flush möglich macht.
Semi-Bluff: Ein Gebot oder eine Erhöhung, von der man hofft, dass sie nicht gehalten wird, wo man aber Outs hat für den Fall das doch gehalten wird.
Short-Handed: Ein Spiel, bei dem die Anzahl der Spieler unter eine bestimmte Zahl fällt. Bei Texas Hold'em üblicherweise 4 oder 5.
Showdown: Der Zeitpunkt, zu dem alle in der Runde verbliebenen Spieler ihre Karten aufdecken und feststellen, wer das beste Blatt hat. Zum Beispiel, wenn die letzte Setzrunde abgeschlossen ist. Wenn ein Gebot oder eine Erhöhung nicht gehalten wird, gibt es keinen Showdown.
Stack: Der Chipstapel vor jedem Spieler.
Starting Hand: Die Karten, die zu Beginn jeder Runde und bevor gesetzt wird, an die Spieler ausgeteilt werden.
Under the Gun: Der erste Spieler, der nach den Blinds an der Reihe ist. |